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Segments im eclipsed Plattencheck

Choirs „Segments“

Artverwandt: Circa Survive; Spandau Ballet; It Bites

Es war ein steiniger Weg für die Choirs. Die Anstrengung, die mit dem Debütalbum der Leipziger Band einher ging, hat sich jedoch ausgezahlt. Unzufrieden mit der ersten Version spielte man das komplette Album ein zweites Mal ein. Was lange währt, wird gut. In diesem Fall verdammt gut. „Almost Love“ nennt sich das erste Segment dieser Platte, ein Song, der im Radiohead -Soundgewand einsteigt und sich von Wavepop und Postrock ernährt, um sich dann zu einem Popsong mit spezieller Attitüde zu mausern.

Die Gitarren flirren am Firmament des Artrock, die Sounds sind speziell und Sänger Lukas Steinbrecher gibt den Tony Hadley auf der Suche nach seinem eigenen „Gold“. Was (fast) auf der Stelle mit dem mit reichlich Hitappeal bedachten „Straight“ auch tatsächlich kommt inklusive packendem Fußwipper-Groove. „She keeps Dancing“ verquickt einmal mehr Spandau-Ballet-New-Romantic mit Postpop à la God Is An Astronaut, ein Crossover, der sich sicher abenteuerlich anmutet, bei Choirs aber voll und ganz aufgeht. Nur hört das Album nach all den gelungen Überraschungen ein wenig zu plötzlich auf.

Top Track: She Keeps Dancing